BOA – durchgängige Förderung am Übergang Schule – Beruf. Kompetenzerhebung und Förderung im regionalen Netzwerk

Carola Schwager, Hartmut Zink, SBH Südost Magdeburg

Lutz Schörner, vds Sachsen-Anhalt

 

1.    Die AG BOA

2.    BOA-ProDiMat (BKV)

3.    Der Schulversuch und seine Folgen

4.    Weg zum berufsnahen Unterricht in der Förderschule

 

1.    Die AG BOA

 

Die AG BOA ® Arbeitsgruppe Berufliche Orientierung und Ausbildung wurde nach der Fachkonferenz „Wirtschaftsnahe Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt – das aktuelle Problem bei der beruflichen Orientierung und Berufsausbildung von Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf“ im Jahr 2000 gegründet.

Denn die Ursachenanalyse der hohen Abbrecherquote in der Ausbildung führte zu folgenden Schlussfolgerungen:

1.    Arbeitstätigkeit muss schon in der Schule in den Mittelpunkt rücken.

Lerngegenstände, die aus der Arbeitstätigkeit abgeleitet werden, geben dem Jugendlichen einen Sinn für das Lernen. Er erfährt, dass sich Anstrengungen lohnen. Eine Möglichkeit wären Lernarrangements.

(Entwicklungslogik und Didaktik/Methodik)

2.    Instabiles Wissen resultiert aus fehlender Vernetzung von Wissen.

Der Jugendliche braucht eine stabile Orientierungsgrundlage, die über die Aufbereitung des Lerngegenstandes als Weltbild zu erreichen ist. Das sichert die Transparenz und das Rückgreifen auf Basiskenntnisse.

(Didaktik/Methodik)

3.    Effizientes Handeln kann nur erlernt werden, wenn der Handelnde Schritt um Schritt Verantwortung übernimmt.

Das betrifft auch das Lernen.

Lernen lernen muss schon in der Schule beginnen.

Grundlage sind selbständigkeitsfördernde Unterrichtsformen.

(Didaktik/Methodik)

4.    Im System der beruflichen Orientierung und Berufsausbildung muss ein konsequenter Perspektivwechsel erfolgen.

Aus der Sicht des Jugendlichen müssen Anforderungen, Maßnahmen und Wege transparent und machbar werden, damit aktive Lebensplanung möglich ist und Brüche vermieden werden.

(Dialog; Prinzip der Selbstorganisation)

5.    Kommunikation und Kooperation zwischen den Bildungsträgern ist notwendig.

Das betrifft die Abstimmung der Inhalte und die Weitergabe von Informationen über Entwicklungsverläufe in gemeinsam erarbeiteten Dokumenten (Diagnostik/Förderpläne).

(Systemisches Denken und Vernetzung der Struktur im Interesse des gemeinsamen Zieles Integration)

 

Seit 9. März 2000 betreibt die Arbeitsgruppe Berufliche Orientierung und Ausbildung

→ AG BOA  Qualitätsentwicklung im beruflichen Rehabilitationsprozess, der sich von der beruflichen Vorbereitung über die Berufsausbildung bis zur Integration in Arbeit erstreckt.

 

Wir sind Lehrer und Sozialpädagogen an Förderschulen, Berufsbildenden Schulen und Berufsbildenden Einrichtungen, die mit behinderten jungen Menschen bedürfnisgerecht arbeiten.

Wir schaffen Voraussetzungen und Bedingungen für fließende Übergänge zwischen den Maßnahmen und vermeiden dadurch Brüche in der Entwicklung.

 

Ziel und Methode gleichzeitig ist die Vernetzung der

  1. institutionellen Kette von

Schule → BVJ → BvB → Ausbildung,

  1. Prozessgestaltung in den Bereichen

Diagnostik, Förderplanung, Vermittlung von Lerngegenständen.

 

Symbolisch steht der Name BOA für die Eigenschaften an einem Strang, durchgängig, zusammenhängend, zielgerichtet, unteilbar, fließend und beweglich.

 

Zur Erhöhung der Wirksamkeit werden bei Bedarf zusätzliche Partner, wie vds, Jugendamt, Kultusministerium, Landesverwaltungsamt und Agentur für Arbeit in die Entscheidungsprozesse einbezogen.

 

Was haben wir seit 2000 erreicht?

Erstes Arbeitsergebnis

sind der Begleitbogen zur Beruflichen Orientierung und Ausbildung,

der Kriterienkatalog BOA zur Bestimmung des Entwicklungsstandes,

die Visualisierungshilfen für den Dialog.

Ergänzend dazu gibt es jetzt eine Aufgabensammlung zur Erhebung des Entwicklungsstandes in Klasse 9.

Zweites Arbeitsergebnis

ist die Koordinierung/Vernetzung der Förderplanung auf der Grundlage der

BOA-Kriterien.

(O.g. Dokumente werden in der Stadt Magdeburg erprobt und vom Kultusministerium für die regionale Anwendung empfohlen.)

Drittes Arbeitsergebnis

ist ein Wegweiser für junge Leute der Stadt Magdeburg, die bei Problemen und in schwierigen Lebenslagen Tipps oder Begleitung benötigen.

Der Wegweiser steht als Plakat und als Flyer zur Verfügung.

Viertens

ist die AG BOA Initiator für den Schulversuch

 „Berufsorientierung und Berufswahlvorbereitung von Schülern mit dem Förderbedarf

  Lernen unter Nutzung der Kompetenzen von Wohnortnahen Beruflichen  

  Rehabilitationseinrichtungen (WBR)“


2. BOA - ProDiMat (BKV)

 

Schlussfolgerung 5 der Fachkonferenz lautete:

Kommunikation und Kooperation zwischen den Bildungsträgern ist notwendig.

Das betrifft die Abstimmung der Inhalte und die Weitergabe von Informationen über Entwicklungsverläufe in gemeinsam erarbeiteten Dokumenten (Diagnostik/Förderpläne).

(Systemisches Denken und Vernetzung der Struktur im Interesse des gemeinsamen Zieles Integration)

 

Wir legten fest, dass die in diesem Zusammenhang zu erarbeitenden Dokumente folgende Sachverhalte und Bedingungen berücksichtigen müssen:

-       Anforderungen der Wirtschaft an die Jugendlichen,

-       Kompetenzen, die der Jugendliche zum Ausbildungsbeginn erworben haben soll,

-       Möglichkeit der transparenten qualitativen und quantitativen Erfassung der Kompetenzen,

-       Möglichkeit des Abgleichs von Anforderungen und individuellen Kompetenzen

-       gemeinsame Sprache aller Beteiligten,

-       Sicherung der Aktualität der Einschätzung,

-       Sicherung des Informationsflusses und

-       Sicherung des Datenschutzes.

 

Wir haben die Kulturtechniken Rechnen, Lesen, Schreiben, Sprechen in ihren Bestandteilen vor dem entwicklungslogischen Hintergrund aufbereitet und danach Aneignungsstufen bzw. an der Altersnorm orientierte Stufen bestimmt.

Die relevanten Merkmale des Arbeits-, Lern- und Sozialverhaltens in fünf Ausprägungsgraden mit den Beurteilungsmöglichkeiten aus der Außenperspektive (pädagogisches Personal - Fremdeinschätzung) und Innenperspektive (Jugendlicher - Selbsteinschätzung) entnahmen wir aus dem im tbz Magdeburg erarbeiteten Diagnostikbogen.

O. g. Inhalte wurden in einen Begleitbogen und den Kriterienkatalog eingearbeitet.

Der Begleitbogen ist nur mit Hilfe des Kriterienkataloges zu entschlüsseln.

Damit der Jugendliche seinen Entwicklungsstand und Entwicklungsfortschritte besser erkennen, selbst beeinflussen und verfolgen kann, erarbeiteten wir Visualisierungshilfen für den Dialog (1+2). Sie unterstützen maßgeblich Orientierung und Motivation für individuelle Zielvereinbarungen.

Auf der Basis dieser Dokumente wurde die Förderplanung in den Förderschulen für Lernbehinderte modifiziert und somit – unter Bewahrung des inhaltlichen Anspruches – in der Form für alle Beteiligten vereinfacht und handhabbarer.

Mit dem Begleitbogen wurde ein Instrument für das pädagogische Personal der Institutionen Schule®BVJ®berufliche Vorbereitung®Ausbildung erarbeitet, das Informationen über Entwicklungsfortschritte des Jugendlichen in

-       komprimierter Form,

-       auf das Wesentliche reduziert,

-       einfach strukturiert und überschaubar,

-       transparent und

-       auf wenig Papier erfasst.

Es sind die Entwicklungslogik, die individuellen Entwicklungsbedürfnisse und der Dialogansatz berücksichtigt. Der Jugendliche wurde einbezogen.

Die Erarbeitung geschah im Interesse des Jugendlichen und einer effizienten pädagogischen Arbeit ohne Brüche.

 

(Eine ausführliche Beschreibung zur Schrittfolge der Erarbeitung finden Sie in der Zeitschrift SONDERPÄDAGOGIK IN SACHSEN-ANHALT, 2/2003, Artikel „Bedürfnisgerechte berufliche Orientierung und Vorbereitung von Jugendlichen mit dem Förderschwerpunkt Lernen beim Übergang von der Schule in die Berufsbildung“ bzw. unter www.vds-sachsen-anhalt.de

® Link: Arbeitsgruppen ® AG BOA ® BOA-Materialien [erste Fassung].)


3. Schulversuch:

   „Berufsorientierung und Berufswahlvorbereitung von Schülern mit dem

     Förderbedarf Lernen unter Nutzung der Kompetenzen von Wohnortnahen

     Beruflichen Rehabilitationseinrichtungen (WBR)“

 

3.1. Inhalte und innovative Aspekte des Vorhabens

 

Aus der Zusammenarbeit in der AG BOA ergab sich die Idee zur Verknüpfung der Kompetenzen der Wohnortnahen Beruflichen Rehabilitationseinrichtung tbz Technologie- und Berufsbildungszentrum Magdeburg gGmbH mit dem schulischen Lernen hinsichtlich der Berufsorientierung und Berufswahlentscheidung von SchülerInnen mit dem Förderbedarf Lernen der Salzmannschule Magdeburg.

Als Partner für die Umsetzung dieses Vorhabens konnte im Jahr 2003 das Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt gewonnen werden.

Neben den Initiatoren aus Magdeburg wurde der Schulversuch an zwei weiteren Standorten des Landes (Dessau, Wernigerode) von 2003 – 2006 durchgeführt und durch die Universität Magdeburg wissenschaftlich begleitet.

 

Im Mittelpunkt stand die Verbindung der Lerntätigkeit mit der berufspraktischen Orientierung.

Das Projekt diente

·         dem praktischen Erfahren und Entwickeln von Schlüsselqualifikationen,

·         dem Kennenlernen von Berufsfeldern, die für die SchülerInnen mit dem Förderbedarf

      Lernen relevant sind,

·         der Eignungsfeststellung der SchülerInnen für bestimmte Berufsfelder,

·         der Erhöhung der Lernmotivation, im Zusammenhang mit der Arbeitstätigkeit auch in den

      allgemeinbildenden Unterrichtsfächern,

·         der Verbesserung der Leistungsvoraussetzungen für den Einstieg in die

      Berufsausbildung.

 

3.2. Durchführung

 

Die SchülerInnen konnten in der WBR tbz zwischen sieben Berufsfeldern (Bautechnik, Farbtechnik, Holztechnik, Metalltechnik, Garten- und Landschaftsbau, Hauswirtschaft/Ernährung, Wirtschaft und Verwaltung) auswählen.

 

a) Orientierungsphase:
- 7. Schuljahr

- 7 mal 1 Tag pro Berufsfeld, mit 6 Stunden pro Tag
- Vor- und Nachbereitung im Unterricht der Schule

 

b) Erprobungsphase 1:
- 8. Schuljahr
- 3 mal 1 Woche (je ein Berufsfeld), mit 7 Stunden pro Tag
- komplexe Projekte mit Azubi als Anleiter
- Vor- und Nachbereitung im Unterricht der Schule

 

c) Erprobungsphase 2:

- 9. Schuljahr

- 1 mal 1 Woche (ein Berufsfeld), mit 8 Stunden pro Tag

- komplexe Projekte mit Azubi als Anleiter
- Vor- und Nachbereitung im Unterricht der Schule

 


3.3. Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Begleitung

 

Im Resümee der wissenschaftlichen Begleitung wurde festgestellt:

 

·         Konzept sehr gut geeignet

·         Kooperation Schule-WBR in guter Qualität,
      respektvolle Wertschätzung der Leistungen der WBR-Mitarbeiter durch die Lehrer,
      Reserven bei der Verzahnung von Unterricht und Fachpraxis

·         kritische Anmerkungen zur Auswahlmöglichkeit der Berufsfelder in den Phasen

·         hohe Kultur der Berufsorientierung und Ausbildung in den beteiligten Einrichtungen

·         sehr positive Wertung der Lernkooperation von Azubi und SchülerInnen

·         Fragebögen ermöglichten ein großes Maß an Differenzierung und hatten eine hohe
      Aussagekraft

·         eingeschränkte Ausdauerfähigkeit der SchülerInnen wurde deutlich

 

3.4. Fortsetzung/Ausblick

 

Seit 2006 wird die Berufsorientierung der SchülerInnen der Salzmannschule anhand der Struktur des Schulversuchs im tbz fortgesetzt.

Seit 2005 haben weitere Schulen bzw. Bildungseinrichtungen des BOA-Netzwerkes diese Kooperationsform eingerichtet oder angebahnt.

Das Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt beantragte auf Grund des Erfolges des Schulversuches EU-Fördermittel, die ab 2008 im gesamten Bundesland ähnliche Kooperationen zur Berufsorientierung von Förderschülern ermöglichen sollen.

 


4. Weg zum berufsnahen Unterricht in der Förderschule

…und wieder gemeinsames Handeln!

 

Qualität der Vor- und Nachbereitung der Projekte hängt von der Identifikation mit den Inhalten, vom Wissen, aber auch von den Handlungserfahrungen der Beteiligten ab.

Die AG BOA will daher zur Weiterentwicklung der Vermittlungskompetenz von Lehrern beitragen.

Lehrer sollten Praxismodule selbst erfahren, damit Anforderungen an Fähigkeiten und Fertigkeiten in beruflichen Tätigkeiten im schulischen Unterricht „lebendig transportiert“ werden können

Seit November 2006 arbeiten wir an dem Konzept:

„Lehrer sammeln Praxiserfahrungen bei Freien Trägern der beruflichen Bildung in den Berufsfeldern“.

Im Ergebnis sollen alle Beteiligten das „Zertifikat für das kleine Anforderungsprofil des (konkreten) Berufes“ erarbeiten, das für Lehrer wie Schüler gleichermaßen verständlich und anwendbar ist.

 

Wir begannen mit dem Berufsfeld Metalltechnik.

Wir suchten nach einem Arbeitsgegenstand, der bei der Herstellung Vielfalt und Komplexität an Tätigkeiten in sich vereinigt, der starken Aufforderungscharakter besitzt und der zu bewältigen ist.

Gestützt auf die Erfahrungen aus der BvB erwies sich der „Würfel mit Fuß“ als sehr geeignet.

Damit ergab sich die Frage: Was steckt im Lerngegenstand „Würfel“?

Wir fertigten ein Mind map zum Thema „Würfel“, in dem alle erdenklichen Inhalte

aus der Arbeitspraxis (Werkstoffe, Arbeitstätigkeiten, Werkzeuge, Fachrechnen usw.) in Beziehung zu möglichen Lerninhalten in der Förderschule gesetzt wurden (Flächenberechnung, Berichten usw.)

Wir erkannten die Notwendigkeit und Chance für fächerübergreifendes Arbeiten. So ist / sind

-       Koordinierung der Inhalte bei hartnäckigem Engagement mit Mitstreitern in der Schule möglich

-       Kooperation von WT-, Werk- und anderen Fachlehrern Bedingung

-       Schulleiter zu gewinnen

-       Auswirkungen auf Rahmenrichtlinien zu erwarten und zu erreichen

-       ein fundierter und reflektierter Erfahrungsbericht

nach dem ersten Kurs Grundlage

In Auswertung der Praxistage Metalltechnik wurden Erfahrungen ausgetauscht, gebündelt und verallgemeinert. Es entstanden neue Ideen für den Transfer in den Unterricht.                                                                             

Der konkrete Kontakt mit dem Werkstoff Metall veränderte die Wahrnehmung, brachte neue Einsichten, beseitigte Vorurteile.

Die Bearbeitung des Werkstückes machte körperliche und psychomotorische Anforderungen bewusst.

Warten können, bis der Meister Zeit für Hilfestellungen hat, stellte für manchen Teilnehmer ebenfalls eine Herausforderung dar.

Anstrengung, Freude beim Arbeiten und der Stolz über das Produkt sind nachhaltig.

Vor einem solchen Erfahrungshintergrund wird das zu erarbeitende kleine  Anforderungsprofil überzeugend vermittelt werden können.

Gegenwärtig arbeiten wir an der Kompetenzmatrix zum Thema „Würfel“.

Das heißt: Wir stimmen Wissensdimension (Alltagswissen, praktisch-technisches Wissen, Fachwissen, Metawissen) in Beziehung zur Handlungsdimension (Wissen gewinnen, Wissen anwenden, Wissen kommunizieren, [mit] Wissen bewerten) ab.

Theoriegeleitetes Handeln, fortlaufende Reflexion unseres praktischen Tuns sind Grundlagen unserer erfolgreichen Arbeit.

 

 

Ausblick:

Wir setzen unsere Arbeit fort

mit der Erarbeitung des Konzeptes für den Grundkurs „Lehrer sammeln Praxiserfahrungen bei Freien Trägern der beruflichen Bildung“ und des damit verbundenen „Zertifikates für das kleine Anforderungsprofil des Berufes“.

Wir brauchen Lösungen für die Frage: Wie holen wir Eltern ins Boot?

Wir setzen unsere Fort- und Weiterbildungsaktivitäten zum Umgang mit den

BOA-Materialien fort.

Weiterhin benötigen wir zur Erhöhung der Anwendungseffizienz für o. g.

BOA-ProDiMat (BKV) eine Softwarevariante. Dafür suchen wir Unterstützung.

 

Die AG BOA hat dort, wo institutionelle Abgrenzungen stattfanden, die auch zu Brüchen in der Entwicklung junger Menschen führten, ein funktionierendes Netzwerk geschaffen.

Es bleibt noch viel zu tun…

 

Kontaktadressen:

carola.schwager@sbh-suedost.de (Carola Schwager)

hartmut.zink@sbh-suedost.de (Hartmut Zink)

vds.lsa@t-online.de (Lutz Schörner)