Spielekartei unserer AG Studenten & LiVs im vds

Ein Spiel als gelungene Abwechslung nach einer Klassenarbeit, ein tolles Spiel für den Vertretungsunterricht,
eine kleine Auflockerung für zwischendurch oder für die letzte Stunde
vor den Ferien.
In dieser Datei finden Sie 20 Spiele für Kinder und Jugendliche im Schulalter. Die Spiele
sind in die Kategorien Energizer, Denkspiel, Entspannung, Quiz und Kooperationsspiel eingeteilt.
Farbliche Markierungen der Karten dienen zur schnellen Orientierung. Für viele
der Spiele wird kein oder nur wenig Material benötigt. Zudem sind die Spiele so zusammengestellt,
dass sie schnell umsetzbar sind. Das @ als Angabe in der Spalte der Sozialform
zeigt an, dass das Spiel ebenfalls für den Distanzunterricht geeignet ist.
Am Ende der Datei befindet sich eine Blankokarte, sodass die Datei nach Bedarf einfach
erweitert werden kann. Hier geht’s zur >>>Spielekartei

Wahlprüfsteine 2021

Unsere Fragen an die Parteien

Auch in diesem Jahr möchten wir einigen Parteien vor der Landtagswahl wieder auf den Zahn fühlen.

Nach intensiver Diskussion und reiflicher Überlegung im Vorstand und im Landesausschuss haben wir uns für sechs Fragen entschieden, von denen wir denken, dass sie im Sinne unserer Satzung formuliert sind und dem Zweck unseres Landesverbandes entsprechen. Wir wollen ja keine Politik machen, sondern Lobby für die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen sein. Wir haben die Geschäftsstellen, Fraktionen und bildungspolitischen Sprecher gebeten, uns die Fragen kurz und prägnant zu beantworten. Welche Aussagekraft und inhaltliche Tiefe die Antworten haben, sollte nun jeder für sich selbst entscheiden …

Hier können Sie die Wahlprüfsteine auch als *.pdf-Datei laden. >>>Wahlprüfsteine 2021

 

49. Hauptversammlung

Überarbeitung der Leitlinien des Verbands Sonderpädagogik e.V.

Der Bundesausschuss wird beauftragt die Leitlinien des Verbands Sonderpädagogik zu überarbeiten. Die Ergebnisse dieser Arbeit in Form eines revidierten Leitlinienentwurfs werden der Hauptversammlung im Jahr 2021 zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt.

Erweiterung der Präsenz des Verbands für alle im Schuldienst tätigen Berufsgruppen

Der Bundesausschuss wird beauftragt, ein Positionspapier zur multiprofessionellen Zusammenarbeit zu entwickeln, damit durch das gemeinsame Handeln Aller das Lernumfeld der Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarf effektiv gestaltet wird.

Position zu neuen Formen der Pränataldiagnostik

Zusammenhang mit neuen Formen der Pränataldiagnostik zu organisieren. Dies erfolgt mit dem Ziel eine Diskussion zu den gesellschaftspolitischen Auswirkungen einer immer weiteren Ausdehnung des Screenings nach genetischen bzw. chromosomalen Anomalien bei Embryonen in Bezug auf Lebensrecht, Anerkennung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen anzustoßen. Auf der Basis der verbandlichen Diskussion sollte ein Positionspapier entwickelt werden. Anschließend wird die Position in die Leitlinien aufgenommen.

Bundesweit einheitliche Regelung des Nachteilsausgleichs und des Notenschutzes

Der Bundesvorstand setzt sich dafür ein, dass eine verbindliche Regelung des Nachteilsausgleichs in allen zielgleich unterrichteten sonderpädagogischen Förderschwerpunkten bei und individuellen Hilfebedarfen herbeigeführt wird. Dazu wird im Rahmen eines Fachgesprächs ein Argumentationspapier mit Hinweisen zur Umsetzung notwendiger Regelungen erstellt.

Dieses wird den Landesverbänden zur Argumentation mit den Bildungsministerien zur Verankerung eines verbindlich geregelten Nachteilsausgleichs und Notenschutzes zur Verfügung gestellt.

Der Bundesvorstand setzt sich mittels des Papiers gegenüber der KMK bei der kommenden Überarbeitung der Empfehlungen für die sonderpädagogischen Schwerpunkte für eine einheitliche und verbindliche Regelung des Nachteilsausgleichs ein.

Standards für „Temporäre Lerngruppen“

Die Hauptversammlung des Verbands Sonderpädagogik beauftragt den Bundesvorstand, die zuständigen Bundesreferate zur Erstellung von Qualitätskriterien für die Einrichtung und den Betrieb von „Temporären Lerngruppen“ für Schülerinnen und Schüler mit erheblichen Beeinträchtigungen in der emotionalen und sozialen Entwicklung unter Federführung der Bundesreferate Emotionale und soziale Entwicklung und Pädagogik bei Krankheit einzurichten.

Nach Fertigstellung dieser Qualitätskriterien sind diese über die KMK in die Bildungsministerien der Länder zu empfehlen.

Sicherung der Qualität sonderpädagogischer Bildungs-, Beratungs- und Unterstützungsangebote

Der Bundesausschuss erarbeitet auf der Basis bestehender Standards ein Argumentationspapier zur Sicherung der Qualität sonderpädagogischer Bildungs-, Beratungs- und Unterstützungsangebote, um diese bei den zuständigen Ministerien einzufordern. Ziel muss es sein, dass alle Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf in allen Schularten professionell unterrichtet und unterstützt werden können.

Fachgespräch zu präventiven Bildungsstrukturen im Elementarbereich

Die Hauptversammlung beauftragt den Bundesvorstand mit der Durchführung eines Fachgesprächs zu geeigneten präventiven Bildungsstrukturen im Elementarbereich bzw. in der frühkindlichen Bildung. Ziel des Fachgesprächs ist, eine bundesweite Diskussion um geeignete Strukturen zur Prävention von Benachteiligungen/ Behinderungen im Elementarbereich in entsprechenden Einrichtungen zu initiieren. Dabei soll die anderer Verbände/ Interessengemeinschaften der Zivilgesellschaft eingebunden werden.

Medizinisch-therapeutische und pflegerische Maßnahmen in der inklusiven Bildung

Die Hauptversammlung des Verbands Sonderpädagogik beauftragt die zuständigen Referate
eine fachliche Position zur Notwendigkeit der Umsetzung spezifischer Maßnahmen für Schülerinnen und Schüler mit medizinisch-therapeutischem und/oder pflegerischem Maßnahmen auch im inklusiven Setting, zu erarbeiten, um damit die Landesverbände bei entsprechenden Forderungen gegenüber ihren jeweiligen Ministerien zu unterstützen.

Das gesamte Dokument können Sie unter dem folgenden Link herunterladen.

Neue Satzung für den Verband beschlossen

Satzung des vds – Verband Sonderpädagogik e.V. Landesverband Sachsen-AnhaIt

Beschluss der Hauptversammlung vom 20.12.2018

§ 1 Name

1. Der Verein führt den Namen „Verband Sonderpädagogik – Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.“ Er führt, seiner Geschichte verpflichtet, die Abkürzung vds.

§ 2 Sitz

Der Verein hat seinen Sitz in Magdeburg.

§ 3 Zweck und Steuerbegünstigung

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist es, Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf ein selbstbestimmtes Leben sowie eine uneingeschränkt gleichberechtigte Teilhabe am sozialen und gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Wirkungsbereich des Landesverbandes ist insbesondere die Arbeit an den Schulen des Landes Sachsen-Anhalt.

2. Der Verein verfolgt den o. g. Zweck insbesondere, indem er:

  • Maßnahmen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen an allen Orten sonderpädagogischer Förderung unterstützt und initiiert
  • für die Ausweitung des Gemeinsamen Unterrichts eintritt
  • sich für die Entwicklung von Integration und Inklusion einsetzt
  • die Entwicklung und Umsetzung individualisierender Unterrichtskonzepte befördert
  • sich für die Entwicklung und Verbesserung von spezifischen fachlichen, pädagogischen und sonderpädagogischen Kompetenzen bei Lehrkräften und weiterem Fachpersonal einsetzt
  • den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Schulformen befördert
  • beim Aufbau und der Weiterentwicklung von Unterstützungssystemen hilft
  • Maßnahmen zur Prävention und Frühförderung unterstützt
  • eine Verbandsmitteilung herausgibt, Fachbeiträge publiziert sowie Fachtagungen, Seminare und Informationsveranstaltungen organisiert

3. Der Landesverband ist parteipolitisch und konfessionell unabhängig.

4. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

5. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

6. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

7. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

8. Der Vorstand ist grundsätzlich ehrenamtlich tätig.

9. Eine Änderung des Verbandszwecks darf nur im Sinne des § 3 Abs. 1 erfolgen.

§ 4 Mitgliedschaft

1. Mitglieder des Vereins können natürliche Personen ab Vollendung des vierzehnten Lebensjahres und juristische Personen werden.

2. Es ist ein schriftliches Aufnahmegesuch an den Vorstand zu richten. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht. Die Ablehnung durch den Vorstand ist nicht anfechtbar.

3. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss.

4. Der Austritt ist schriftlich dem Vorstand gegenüber zu erklären. Er wird mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Kalenderjahres, in dem der Austritt erklärt wird, wirksam.

5. Ein Mitglied kann auf Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden, wenn es das Ansehen des Verbandes in erheblichem Maße geschädigt oder gegen Ziele und Interessen des Verbandes schwer verstoßen hat. Dem Mitglied ist vor Beschlussfassung Gelegenheit zur Stellungnahme einzuräumen. Gegen den Beschluss steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu.

§ 5 Beiträge

1. Es werden Geldbeiträge als regelmäßige Jahresbeiträge erhoben.

2. Über Höhe und Fälligkeit bestimmt die Mitgliederversammlung.

3. Ist ein Mitglied länger als 2 Jahre mit der Zahlung von Beiträgen im Rückstand und entrichtet diesen Beitrag nach schriftlicher Mahnung mit Androhung der Streichung nicht innerhalb von drei Monaten voll, endet seine Mitgliedschaft automatisch. Das automatische Erlöschen der Mitgliedschaft ist dem betroffenen Vereinsmitglied mitzuteilen.

§ 6 Organe

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§ 7 Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist zu berufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert, ansonsten entsprechend der Wahlperiode. Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen einzuberufen. Die Einberufung der Versammlung muss die Gegenstände der Beschlussfassung
(Tagesordnung) bezeichnen. Die Einberufung erfolgt schriftlich an die zuletzt mitgeteilte Anschrift.

2. Die ordnungsgemäß einberufene Versammlung ist stets beschlussfähig.

3. Die Versammlung wird, soweit nichts abweichend beschlossen wird, von einem Mitglied des Vorstandes geleitet.

4. Beschlussfassungen und Wahlen erfolgen offen. Blockwahlen sind zulässig. Die Mitgliederversammlung kann abweichende Verfahren beschließen.

5. Beschlüsse und Wahlen sind zu protokollieren. Das Protokoll hat Ort, Datum, Tagesordnung und das Ergebnis der Abstimmungen/Wahlen zu enthalten und ist vom Versammlungsleiter zu unterschreiben.

6. Soweit keine anderen Mehrheiten gesetzlich oder in dieser Satzung vorgeschrieben sind, genügt für die Beschlussfassung die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Stimmenenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimme.

7. Vollmachten oder Stimmboten sind nicht zugelassen.

8. Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben

  • Wahl des Vorstandes
  • Wahl der Rechnungsprüfer und des Wahlausschusses für die nächste Wahl
  • Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes des Vorstandes und des Berichtes der Rechnungsprüfer und Entlastung des Vorstandes
  • Festsetzung des Mitgliedsbeitrages
  • Beschlussfassung über Anträge des Vorstandes und der Mitglieder
  • Beschlussfassung über die Einrichtung von Referaten und Arbeitsgruppen
  • Beschlussfassung über Wahlordnung, Kassenordnung, Geschäftsordnung und Beitragsordnung
  • Beschlussfassung über Satzungsänderungen und die Auflösung des Verbandes
  • Beschlussfassung über die Berufung eines vom Vorstand ausgeschlossenen Mitgliedes

9. Für Änderungen von Satzung und Geschäftsordnung sowie die Auflösung des Verbandes ist eine 2/3-Mehrheit der abgegebenen Stimmen notwendig.

§ 8 Satzungsänderung

1. Satzungsänderungen können auf jeder Mitgliederversammlung beschlossen werden, wenn sie in schriftlicher Form mindestens acht Wochen zuvor beim Vorstand beantragt und hinreichend begründet worden sind.

2. Redaktionelle Änderungen auf Hinweise von Steuer- und Finanzbehörden können jederzeit vom Vorstand vorgenommen werden.

§ 9 Wahlordnung, Kassenordnung, Geschäftsordnung, Beitragsordnung

1. Die Mitgliederversammlung kann eine Wahlordnung, Kassenordnung, Geschäftsordnung und Beitragsordnung beschließen.

2. Diese Ordnungen sind nicht Bestandteil dieser Satzung.

§ 10 Vorstand

1. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus 3 bis 6 Personen.

2. Jedes Vorstandsmitglied ist einzelvertretungsberechtigt.

3. Die Vorstandsmitglieder werden auf die Dauer von 4 Jahren bestellt. Sie bleiben jedoch auch darüber hinaus bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt. Scheidet ein Vorstandsmitglied aus, kann der Vorstand ein Ersatzmitglied für den Rest der Wahlperiode bestimmen.

4. Vorstehende Regelungen gelten für die geborenen Liquidatoren entsprechend.

§ 11 Auflösung

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den “ABISA – Allgemeiner Behindertenverband in Sachsen- Anhalt e.V.“ in 39218 Schönebeck, Moskauer Str. 24, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

§12 SaIvatorische KIauseI

Sollte die Verbandssatzung teilweise unwirksam sein oder werden, so sind die unwirksamen Regeln durch gültige Regeln zu ersetzen, die dem ursprünglich Gewollten am nächsten kommen. Die übrigen Regeln behalten ihre Wirkung.

Die Satzung tritt am 20.10.2018 in Kraft.

Die Satzung können Sie unter dem folgenden Link herunterladen.